Stadtarchiv Frankfurt                                                                                                                                    Aktuelles / Veranstaltungen

 

News

      

 


 

 

 

Neuer Archivkalender für das Jahr 2019 erschienen

 Am 20. September wurde in der Lukas-Buchhandlung, Franz-Mehring-Str. 4, der neue historische Archivkalender der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist der nunmehr siebente historische Kalender, den das Frankfurter Stadtarchiv gemeinsam mit der Kalendermanufaktur Verden erarbeitet hat. Der Kalender mit dem Titel „Alt-Frankfurt a./ O. aus der Luft“ zeigt Frankfurt im Luftbild im Jahr 1918, 1929 und kurz vor der Zerstörung im Jahr 1945. Den Monatsblättern mit zum Teil bisher unveröffentlichten Schräg- und Senkrechtluftbildern ist wieder, wie in den Jahren zuvor, ein historischer Überblick zum Kalenderthema vorangestellt. Diesmal wird beschrieben, wie sich Frankfurts Traum vom Fliegen vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Flugbetriebes in Kunersdorf – dem heutigen Kunowice, Teil des Frankfurt benachbarten polnischen Kreises Słubice – verwirklichte. Ein bedeutender Tag in dieser Geschichte war der 22. Juli 1929, als vor fast 90 Jahren, Frankfurts Oberbürgermeister Georg Richter den Verkehrsflugplatz eröffnete und von da an, für einige wenige Jahre, die Frankfurter mit den von hier startenden Zubringerflugzeugen in die Metropolen der Welt fliegen konnten. Der Kalender kostet 19,00 € und ist, neben der Lukas-Buchhandlung, auch in der Ullrich von Hutten-Buchhandlung und der Tourist-Information zu kaufen.

 

 


 

Neuer Termin zur nächsten Sitzung des Historischen Vereins im Stadtarchiv

 

 

Digitaler Bibliothekskatalog zur Zeit nicht nutzbar

 

Der digitale Bibliothekskatalog des Stadtarchivs war bisher über den Server der Frankfurter Universitätsbibliothek nutzbar. Durch Umstellung der Universitätsbibliothek auf ein neues System ist der Katalog nicht mehr nutzbar. Das Stadtarchiv beabsichtigt deshalb, den Bibliothekskatalog über den eigenen Server zu betreiben. Leider ist dies nur langfristig, nach dem Umzug in das neue Haus, möglich. Voraussichtlich wird der Katalog in der 2. Hälfte 2019 wieder online sein. Bis dahin wird empfohlen, telefonisch oder schriftlich anzufragen, ob ein gesuchtes Buch in der Archivbibliothek des Stadtarchivs vorhanden ist.

 

Sie erreichen das Stadtarchiv bis zum Umzug wie folgt:

Telefonisch: 0335 6803004 (Benutzerraum) oder 0335 40070224 (Archivbibliothek/Sammlungen)

Schriftlich

Collegienstr. 8-9, 15230 Frankfurt (Oder)

Mail: stadtarchiv@frankfurt-oder.de

Die ursprünglich für den 25. September geplante Monatssitzung des Historischen Verein muss aus terminlichen Gründen verschoben werden. Sie findet erst eine Woche später, am Dienstag, den 2. Oktober im Stadtarchiv statt. An diesem Vereinsabend, der wie immer um 19 Uhr beginnt und zu dem Gäste wieder herzlich willkommen sind, wird OA Ralf-Rüdiger Targiel über die Stadt Frankfurt als Mitglied des alten hansischen Bundes und der Hanse der Neuzeit berichten. Dabei wird auch mit Filmen an die Beteiligung am Hansetag in Bergen/ Norwegen 1996 und den 23. Hansetag in unserer Stadt im Jubiläumsjahr 2003 erinnert. Im Anschluss spricht Dr. Martin Schieck über die "besessene" Magd in Frankfurt, über diesen Vorfall und Hintergründe in der frühen Reformationszeit. Den Vorträgen folgt der Informationsteil mit Hinweisen auf neue stadt- und landeshistorische Literatur, zum Umbaustand des neuen Stadtarchivs und anderes. Der Vereinsabend schließt mit einem nichtöffentlichen Teil, in dem die Vereinsmitglieder über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes beraten werden.


 

Informationen zum Notfallverbund

 

Archive und Bibliotheken in Frankfurt (Oder) und Slubice vereinbaren Verbund zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen

Nach langer Vorbereitung wurde am 20. September 2016 im Collegium Polonicum die Vereinbarung für den regionalen Notfallverbund Frankfurt (Oder)/ Slubice unterzeichnet. Um schnell und bestmöglich auf Hochwasser, technische Defekte oder auch Brände reagieren zu können, haben das Frankfurter Stadtarchiv, das Collegium Polonicum mit der Bibliothek und dem Karl Dedecius Archiv, die Außenstelle Frankfurt (Oder) des Stasi-Unterlagen-Archivs (BStU), Universitätsbibliothek und -archiv der Europa-Universität Viadrina die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen getroffen. Die beteiligten Institutionen werden sich in akuten Gefährdungssituationen für das bei ihnen lagernde Kulturgut durch unvorhersehbare Ereignisse gegenseitig unterstützen.
Dr. Krzysztof Wojciechowski vom Collegium Polonicum unterstrich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung, dass es sich um den ersten grenzüberschreitenden regionalen Notfallverbund zwischen Archiven und Bibliotheken aus Deutschland und Polen und einen von wenigen in Europa handelt. „Bereits die intensiven Gespräche für diese Notfallkooperation zwischen den Einrichtungen in Slubice und Frankfurt (Oder) haben uns einander nähergebracht und die Kenntnis zu den Aufgaben der Kooperationspartner erhöht.“
Die Teilnehmer des Notfallverbundes setzen darauf, dass der grenzüberschreitende, spartenübergreifende Verbund in einem hoffentlich nie eintretenden Notfall Ressourcen und Erfahrungen aller Partner zugänglich macht. Die Institutionen haben sich im Vorfeld zu ihren Notfallplänen, der Notfallausrüstung und den örtlichen Gegebenheiten abgestimmt und informiert.
„Wir alle haben die Bilder des eingestürzten großen historischen Archiv der Stadt Köln und die Anna Amalia Bibliothek nach dem Brand in Weimar in Erinnerung. Besonders in der ersten Phase zur schnellen Bergung und Sicherung des Kulturgutes braucht es eine starke regionale Partnerschaft“, sagte Ralf-Rüdiger Targiel, Leiter des Frankfurter Stadtarchivs. So geht es beispielsweise um die Zwischenlagerung von Archivalien nach einem Notfall in geeigneten und gesicherten Archivräumen.
„Als Teil einer großen Bundesbehörde können wir im Katastrophenfall in unserem Archivbereich archivgerechte Notfalllagerung absichern und auch wertvolles Archivgut retten“, sagt der Leiter der BStU, Rüdiger Sielaff.
Die Leiterin des Universitätsarchivs der Viadrina Frau Dr. Brockmann und die Bibliotheksdirektoren Herr Dr. Happel und Herr Dr. Klauß betonten die spartenübergreifende Konzeption des Notfallverbunds. Archive und Bibliotheken arbeiten hier zusammen, bündeln ihre Kräfte und können im Falle eines Notfalls gemeinsam mit größerer Effizienz umgehend und zielorientiert reagieren. „Von dieser Strategie können auch die Bibliothek des Collegium Polonicum und das Karl Dedecius Archiv mit ihren wertvollen und für die Verständigungspolitik zwischen Deutschland und Polen so wichtigen Beständen profitieren.“ – bemerkten Grazyna Twardak, die Leiterin der Bibliothek des Collegium Polonicum und Blazej Kazmierczak, der Leiter des Karl Dedecius Archivs.
„Der Notfallverbund ist ein wichtiger Schritt zur Vernetzung von Institutionen diesseits und jenseits der Oder“, sagte Rüdiger Sielaff, der Leiter der Frankfurter BStU, „Er soll auch durch regelmäßige Treffen dem weiteren fachlichen Austausch dienen.“