Stadtarchiv Frankfurt (Oder)

Stadtarchiv lädt zum Blick hinter die Kulissen ein

„Tag der offenen Tür“ am 7. September 2019

Zum Abschluss der Bauarbeiten zur Umnutzung der alten Bürgerschule zum neuen Stadtarchiv wird die Stadtverwaltung am Sonnabend, 7. September 2019 einen „Tag der offenen Tür“ im künftigen Archivgebäude durchführen. Diese Veranstaltung am Vortag des diesjährigen Tages des offenen Denkmals ist als Teil dessen zu verstehen.

Bevor der eigentliche Umzug der Archivbestände in das neue Domizil des Stadtarchivs erfolgt, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, bei kostenfreien Führungen einen Blick in das umgebaute Gebäude zu werfen und mit dem Team des Archivs ins Gespräch zu kommen.

Der „Tag der offenen Tür“ beginnt um 10.00 Uhr. Jörg Gleisenstein, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, wird die Eröffnung vornehmen. Anschließend beginnt um 10.15 Uhr die erste von sechs jeweils einstündigen Führungen. Im späteren Seminarraum im Erdgeschoss wird an einem Informationsstand eine PowerPoint-Präsentation mit Bildern des Umbaus vom ehrenamtlichen Archivfotografen Martin Fricke zu sehen sein. Fotografiemeister Fricke, der den Umbau fotografisch begleitete, wird an diesem Tag auch im Haus fotografieren.

Da der Haupteingang von der Parkseite noch nicht begehbar sein wird, ist der Treffpunkt zur Eröffnung und zu den jeweiligen Führungen der hofseitige Eingang (Zugang Wollenweberstraße). Neben der bereits ausgebuchten Führung um 10.15 Uhr finden bis 15.30 Uhr weitere Hausrundgänge statt (11.30, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr).

Da die Teilnehmerzahl auf je 20 Personen beschränkt ist, wird um Anmeldung für die Teilnahme an einer der Führungen gebeten. Als Ansprechpartner steht Erik Jagow telefonisch unter 0335 / 400 70 220 oder per E-Mail an stadtarchiv@frankfurt-oder.de zur Verfügung.

Verbundlösung für die digitale Archivierung rückt näher

Stadtarchiv Frankfurt (Oder) prüft Möglichkeiten, Frankfurt (Oder) 28.06.2019

Am Mittwoch, 26. Juni 2019 fand eine Informationsveranstaltung der brandenburgischen Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken in Potsdam statt. An dieser Veranstaltung nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter des Stadtarchivs Frankfurt (Oder) teil.

Täglich entstehen in den Verwaltungen digitale Unterlagen in E-Akten, als Dateiablagen in Netzwerkumgebungen oder als aggregierte Daten in Fachverfahren, die nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen den zuständigen Archiven angeboten werden müssen. Das betrifft auch die Daten, die nach Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) zu löschen sind, denn die DSGVO korrespondiert mit der gültigen Archivgesetzgebung.

Im behördlichen Kontext bedeutet Löschung, dass nicht mehr benötigte Daten aus den aktiven Systemen entfernt werden und das Löschungssurrogat den zuständigen Archiven zur Bewertung anzubieten ist. Die Archive prüfen diese Daten auf den historischen Wert für die Nachwelt. In der überwiegenden Zahl der Fälle sind diese Daten wenig gehaltvoll und werden datenschutzgerecht vernichtet, der verbleibende Rest wird durch den Bewertungsprozess zu Archivgut umgewidmet und unterliegt besonderem gesetzlichen Schutz. Diese archivwürdigen Daten für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, erfordert technische und personelle Ressourcen, die nur durch enge Zusammenarbeit von Land und Kommunen geleistet werden können.

Da der Aufbau und der Betrieb von Rechenzentren für die Magazinierung digitaler Archivalien sehr kostenintensiv ist, schließen sich die Archivverwaltungen der Bundesländer in Verbünden zusammen. Das Brandenburgische Landeshauptarchiv und das Landesarchiv Berlin verhandeln derzeit den Betritt zum Magazinverbund „Digitales Archiv Nord“ (DAN), das von den Landesarchivverwaltungen Hamburgs, Bremens, Sachsen-Anhalts, Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gemeinsam betrieben wird und das mit dem Magazinverbund „DIMAG“ der Landesarchivverwaltungen Baden-Württembergs, Hessens, Bayerns und Niedersachsens kooperiert. Die Kommunalarchive in diesen Bundesländern können die gemeinsam betriebenen digitalen Magazine beitragspflichtig nutzen und ihr digitales Archivgut dort einlagern. Damit ersparen sie hohe Kosten für die Sicherung und den Erhalt des digitalen Kulturerbes. Bevor das Stadtarchiv Frankfurt (Oder) das näher rückende Angebot der Landesarchivverwaltung annehmen kann, werden 2020 weitere Verbundlösungen wie „DiPS.kommunal“ der nordrhein-westfälischen Kommunalarchive oder die kommerzielle Lösung „KOALA“ der bayerischen Kommunalarchive einschließlich einer Kostenkalkulation geprüft werden müssen.

Die Landesfachstelle stellt Informationsmaterial zu den Magazinverbünden, zur Anbietungspflicht von digitalen Unterlagen sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen als Download bereit:

deus ex machina. Lösungswege für die digitale Archivierung in den Kommunen Brandenburgs

Achtung: Schließung des Lesesaals aufgehoben

Die baulichen Stabilisierungsmaßnahmen sind abgeschlossen. Ab dem 18.06.19 ist der Lesesaal zu den regulären Öffnungszeiten nutzbar.

Achtung: Schließung des Lesesaals bis voraussichtlich Mitte Juni

In der Vorbereitung des Umzugs des Stadtarchivs finden derzeit bauliche Stabilisierungsmaßnahmen statt. Schriftliche Rechercheanfragen können während dieser Zeit nur sehr eingeschränkt bearbeitet werden. Der Lesesaal bleibt bis voraussichtlich Mitte Juni geschlossen.

Wir bitten um Verständnis.

22. Brandenburgischer Archivtag am 6. und 7. Mai in Frankfurt (Oder) - Słubice

Mit der "Archivischen Bewertung" widmet sich der Brandenburgische Archivtag einem in der deutschen Archivlandschaft hochaktuellem und breitdiskutiertem Thema. Die E-Government-Gesetzgebung von Bund und Ländern bewirkt zwangsläufig das Entstehen von digitalen Unterlagen. Ob und wie vertraute Bewertungsmethoden im digitalen Zeitalter weiterentwickelt werden müssen, ist nur eine der spannenden Fragen, die die Referentinnen und Referenten nachgehen werden.

Das Stadtarchiv bleibt am 6. und 7. Mai 2019 geschlossen.

Programm zum download

Link zur Anmeldung

Dem Grafiker und Maler Max Heilmann zum 150. Geburtstag

Er gilt als einer der wichtigsten Künstler Frankfurts. In zahlreichen Werken hielt er die Stadt in unterschiedlichen Perspektiven fest. Vom 7. April bis 2. Juni 2019 präsentieren das Stadtarchiv Frankfurt (Oder) und das Museum Viadriana einige seiner Frankfurter Stadtansichten. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Sonja Michaels (Museum Viadrina) unter Mitarbeit von Dipl.-Bibl. Sigrid Riedel (StAFF).

Die Ausstellungseröffnung findet am 7. April um 11 Uhr im Museum Viadrina statt.

Einladung zum download

Frühjahrstagung der Wissenschafts- und Kulturarchive in Frankfurt (Oder) - Słubice

"Geteilte Überlieferung - Gemeinsame Erinnerung. Mit Normdaten zum kulturellen Gedächtnis" - so lautet der Titel der diesjährigen Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden die Themen Nachlässe in Literaturarchiven, Überlieferungslücken in Universitäts- und Hochschularchiven sowie der Einsatz von Normdaten in der archivischen Erschließung und Vernetzung behandelt.

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